Es war einmal… ein Mord! Zwar nicht im Märchenland, sondern in Portland, Oregon. Dennoch spielen die Figuren aus den Grimm’schen Märchen eine ganz große Rolle in dieser neuen Mystery-Crime-Serie. Der TV-Sender VOX strahlt ab dem 18. Februar 2013 die erste Staffel von “Grimm” aus und legt zu Beginn mit einer Doppelfolge los.
Grimm: Ein Ermittler mit einer besonderen Gabe
Im Zentrum des Geschehens von “Grimm” steht Detective Nick Burkhardt, gespielt von David Giuntoli. Er ist ein “Grimm”, ein direkter Nachfahre der Gebrüder Grimm und hat die seltene Gabe, dass er die magischen Märchen- und Sagenfiguren, die unter uns weilen, erkennen kann. Das macht ihm anfangs sehr zu schaffen und er muss lernen, seine Gabe zu akzeptieren und zu nutzen. Erst der mysteriöse Eddie Monroe (Silas Weir Mitchell), der eines Tage in Nicks Leben schneit, kann ihm dabei effektiv helfen. Doch auch Nicks Partner Hank Griffin (Russell Hornsby) und Nicks Verlobte Juliet Silverton (Bitsie Tulloch) haben ihre Zweifel an Nicks Gabe. Bis sie sich selbst von den marodierenden Märchenkreaturen unter uns überzeugen können.
Grimm: Düster, mysteriös und magisch
Im Vergleich zum RTL-Serienhit “Once upon a Time” geht es in “Grimm” deutlich düsterer zu. Denn die Märchenfiguren sind vor allem eins: den Menschen nicht gut gesinnt. Wenn also der böse Wolf in Verbindung mit dem Verbrechen an Rotkäppchen gebracht wird, bei der Suche nach den verschwundenen Geschwistern Hänsel und Gretel die Mordkommission ermittelt oder Rumpelstilzchen nicht nur Trickbetrügerei in seiner Akte stehen hat, ist durchaus berechtigt, dass Nick Burkhardt ermittelt. Weniger Magie, dafür eine Prise “CSI” und “Supernatural”. Das einleitende Märchen gibt die grobe Richtung und den Bezug zum Verbrechen vor, dann folgen die typischen Crime-Elemente wie Tatortanalyse, Spurensuche, Gerichtsmedizin. Zwar werden die Verdächtigen unter den Menschen gesucht, doch Nicks Gabe offenbart, dass sich hinter manchem allzu menschlichem Gesicht eine sagenhafte Märchenfigur versteckt. Und die kommt bei “Grimm” nicht nur aus den berühmten Hausmärchen, sondern aus der gesamten Märchenwelt von H.C. Andersen bis hin zu Sagen und Legenden.
Serienschöpfer David Greenwald weiß, was er tut, er arbeitete bereits an “Buffy – Im Bann der Dämonen” mit und hat sich ein kreatives Team um die Autoren Stephen Carpenter und Jim Kouf um sich gescharrt. Mit Make-up-Artist Barney Burman, der schon für “Star Trek” einen Oscar holen konnte, kann man sich bereits denken, dass Grimm auch optisch etwas her macht.
In den USA läuft derzeit die zweite Staffel von “Grimm”, ab dem 18. Februar kommen wir in Deutschland in den Genuss der ersten Staffel. VOX startet mit einer Doppelfolge ab 20:15 Uhr. Dann folgt wöchentlich immer montags eine neue Folge ab 21:15 Uhr. Reinschauen lohnt sich, nicht nur für Märchenfans. Weitere Infos gibt es auf der Webseite von VOX zu “Grimm”.
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3 Comments on "Grimm – Die neue Mystery-Crime-Serie auf VOX"
Also, vom Hocker gehauen hat mich der Serienauftakt jetzt nicht. Fand es weder gruselig noch besonders originell… Noch jemand reingeschaut?
… also ich fand es gar nicht sooo schlecht. Klar, es ist kein Supernatural und es sind auch einige Fragen offen, die man besser nicht stellt :D – aber ich werde kucken. Den Blubader finde ich ganz nett und vielleicht entwickelt die Serie noch ein wenig mehr Humor o_O
Joa, besser nicht nach bestimmten Dingen Fragen. o_O Zugegeben, ich fand den Wohnwagen von der Tante cool. Und der Blutbader hatte was, aber es dürfte doch noch etwas humoriger zugehen, da hast du recht. Für Zwischendurch jedenfalls nicht schlecht. Wobei die Serie auf englisch besser rüberkommt – zumal da auch Deutsch gesprochen wird… ;-)