Wieder eine Romanverfilmung im deutschen Kino: In “Bel Ami” zeigt Robert Pattinson, dass man sich auch als Mann hochschlafen kann.
1885 veröffentlichte der französische Autor Guy de Maupassant seinen Roman “Bel Ami”. Zentrales Thema ist der gesellschaftliche und berufliche Aufstieg des ehemaligen Unteroffiziers George Duroy, der es in die hohen Kreise der Pariser Gesellschaft schafft.
Seit dem 03. Mai 2012 läuft die Verfilmung von Declan Donellan und Nick Ormerod in unseren Kinos. Die Hauptrolle spielt ein in Romanadaptionen bewanderter junger Mann: Robert Pattinson.
“Bel Ami”: Ein Mann schläft sich hoch
Wie bereits erwähnt, befinden wir uns in Paris um 1890. Der junge Georges Duroy (Robert Pattinson) reist in die französische Metropole um seinem tristen Leben, das ihm wenig Zukunftschancen bietet, eine neue Perspektive zu verleihen. Sein selbstgestecktes Ziel: Reichtum, Ruhm und Einfluss zu erlangen. Und er ist bereit jeden Preis dafür zu zahlen. Der attraktive George erkennt schnell, dass er der geborene Verführer ist und reihenweise die Frauenherzen zum Schmelzen bringt.
Er wendet sich den Ehefrauen einflussreicher Pariser Bürger zu, die ihm nur zu bereitwillig die Türen in die feine Gesellschaft öffnen.
So wird aus dem verarmten Unteroffizier schnell ein begehrter Journalist. Dabei wagt er den ein oder anderen Abstecher in die Politik und gerät ins Straucheln. Das riskante Spiel um Macht, Sex und Ruhm gefällt George, bis es ihm eines Tages zum Verhängnis wird.
Robert Pattinson: Vampir, Zauberschüler und Verführer
Keine Frage, Robert Pattinson als George Duroy ist für das junge weibliche Publikum hübscher anzusehen als Johannes Heesters,
der diese Rolle bereits 1955 spielte. Pattinson beweist, dass er mehr drauf hat als den schmachtenden Edward Cullen oder den tragischen Cedric Diggory. Authentisch und mit einer Menge Sexappeal schläft er sich durch die Häuser der feinen Pariser Gesellschaft und bricht die Herzen von Uma Thurman, Christina Ricci und Kristen Scott-Thomas
Dass es zeitweise pikant zugeht, dürfte gerade das weibliche Publikum nicht stören. Ob er es schafft, die Rolle des “schönen Freundes” glaubhaft zu verkörpern und alle an ihn liegenden Erwartungen zu erfüllen, seht ihr im Kino.
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