Patrick Rothfuss: “Meine Bücher sind eine Mischung aus “Mary Poppins” und “Fight Club”.”

Fantasy-Autor Patrick Rothfuss

Bestsellerautor Patrick Rothfuss wir in Interviews immer wieder gefragt, ob er sich eine Verfilmung seiner Königsmörder-Chroniken vorstellen könne. Gegenüber Phantastik-Couch.de gab er zu, dass eine Verfilmung ihm zwar schmeicheln, er jedoch eine TV-Serie vorziehen würde. Seine Geschichten lebten dafür einfach zu sehr von ihren Charakteren.
“Mir gefällt die Idee einer Fernsehserie wesentlich besser. Im Rahmen einer Serie können sich die Charaktere entwickeln und miteinander in Interaktion treten. Ich habe es allerdings mit einer Unterschrift für eine mögliche Adaption nicht eilig. Für mich ist das richtige Angebot wichtig, und das kann sicher noch dauern.”

Müsste Patrick Rothfuss seine Bücher dennoch Hollywood anpreisen, würde er sie als eine Mischung aus “Mary Poppins” und “Fight Club” bezeichnen. Allerdings sieht er nach wie vor ein Problem bei der Realisierung eines Films: “Praktisch jedes erfolgreiche Fantasybuch, das es bis heute in die Buchhandlungen geschafft hat, war eine Art Action-Film. Meine Bücher sind keine Action-Filme. Es gibt keine einzige Verfolgungsjagd (zumindest nicht in Autos), keine einzige Explosion, nicht einmal ein Schwertkampf in “Der Name des Windes”.” Bis auf eine jedenfalls. Aber ob das ausreicht?

Der Erfolg seiner Bücher hat für Patrick Rothfuss finanziell nicht viel verändert, außer dass er sich nun finanziell das ein oder andere mehr leisten kann. “Ich kann nicht nachvollziehen, wie man auf die Idee kommen kann, dass Schriftsteller reich sind und “erfolgreiche” Autoren Millionäre sein müssen. Soweit ich es beurteilen kann, gehen die meisten Schriftsteller ganz normal arbeiten, damit sie ihre Rechnungen bezahlen können”, erklärte er in dem Interview. Den größten Teil seiner Einkünfte investierte er für einen guten Zweck in die Stiftung Worldbuilders.
Ändern würde er an seinen Büchern nichts, allerdings kommt doch immer wieder der Perfektionist durch. Nach eigener Aussage “feile er wie ein Besessener” an seinen Texten.

In Deutschland erschien jetzt der zweite Teilband zu “Die Furcht des Weisen”. Wie Patrick Rothfuss dieser Teil gelungen ist, lest ihr in unserer Rezension.

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