Zum Gedenken an Robert Ludlum, Autor von “Die Bourne Identität”

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Heute möchten wir einem Autoren gedenken, der vor 12 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben ist. Er starb am 12. März 2001, wenige Monate danach folgten terroristische Angriffe, die das World Trade Center niederrissen. Der Schriftstelleralltag des Autoren, von dem wir hier sprechen, begann jeden Morgen um 4:30 Uhr  in seinem 200 Jahre altem Haus in Long Island. Die Rede ist von Robert Ludlum, Autor von “Die Bourne Identität” (mit Matt Damon in der Hauptrolle.)

Robert Ludlum

Wenn mir ein paar Hirngespinste erlaubt sind, so stehen die Chancen doch ziemlich gut, Romane über Terrorismus von Robert Ludlum zu lesen, hätte er zu dieser Zeit gelebt und den Sturz der WTC mitbekommen. Er war nämlich einer der begnadetsten Thrillerautoren seiner Zeit und ein Kriegsveteran. Themen, die Hand in Hand gehen. Das bestätigen auch seine insgesamt 280 Millionen verkauften Bücher, die in 32 Sprachen übersetzt wurden (okay, gut, Rowlings Romane kann man in 65 Sprachen kaufen… aber da sind wir nun in einer anderen Abteilung). Was Rowling aber nicht geschafft hat: 22 Bücher zu schreiben, die alle auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste landeten.

Da lohnt es sich den Lebenslauf von Lundlum genauer anzuschauen: Seine Kindheit war nicht von schweren Schicksalsschlägen geprägt. Sein Vater starb, als der kleine Robert sieben Jahre alt war. Ansonsten genoss Robert Ludlum seine Schulzeit auf einer Privatschule und träumte stets davon Footballstar zu werden. Aber auch diese Phase ging vorüber, an dessen stelle stand nun seine Begeisterung für den Krieg, was den jungen Erwachsenen Robert Ludlum zur U.S. Marine Corps führte. Währendessen schrieb er auf dem Pazifik seinen erstes Manuskript, in welchem er die Eindrücke des Kriegs niederschrieb. Danach studierte er, lernte die Schauspielerin Mary Ryducha kennen, machte selbst Schauspiel, studierte Kunstgeschichte. Lundlum war zu dem Zeitpunkt 40 Jahre alt, es ist das Jahr 1967.

1971 dann veröffentlichte er seinen ersten Roman namens “Das Scarlatti-Erbe”. Das Ergebnis: Erster Platz auf der Bestsellerliste der New York Times. 1975 traute er sich die Schriftstellerei hauptberuflich zu machen. So reiste er für Buchrecherchen durch die ganze Welt. Besonders Paris inspirierte ihn sehr, was er dann auch in seinem zwölften Roman “Die Bourne Identität” verarbeitete.

12. März 2011 starb Robert Ludlum. Diverse, fertig geschriebene Skripte liegen seinem Verlag vor. So können sich Fans auch in Zukunft auch auf weiteren Lesestoff von Ludlum freuen. Leider aber wird auch dieser Stoff irgendwann mal ausgehen, so dass man hautnah erfährt, welche großen Künstler die Welt eigentlich bereits verloren hat…


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