3 Personen stellen Behauptungen auf, die Stieg Larssons Schreibkunst anzweifeln. Somit gerät Larsson unter Verdacht, die Bücher nicht vollkommen allein geschrieben zu haben. Der Fall seiner rundum erfolgreichen Krimi-Buchreihe Verblendung, Verdammnis und Vergebung entwickeln sich selbst zu einem kleinen Krimifall... stimmen die Behauptungen der Personen? Ein ehemaliger Kollege (Anders Hellenberg) bezeichnete ihn als unfähig die Bücher zu schreiben.
Der Autor Kurdu Baksi, gewichtete ihm mehr Gewicht im Kampf gegen den Rechtsextremismus an, als seine journalistischen Tätigkeiten. Er schreibt zur Zeit an eine Biographie von Stieg Larsson, die den Titel "Mein Freund Stieg Larsson" trägt. Als dritte Person kommt Larssons Lebensgefährtin Eva Gabrielsson ins Spiel, die behauptet, ihm beim schreiben geholfen zu haben. Sie arbeitet wie Baksi an eine Biographie namens "Das Jahr nach Stieg".
Hier ein kleiner Exkurs für diejenigen, die Stieg Larsson noch nicht kennen: Stieg Larsson ist Schwede und starb am 9. November in Stockholm. Er ging der Schriftstellerei, dem Journalismus und der Herausgabe seines Magazins Expo nach, wodurch auch seine Millennium-Trilogie bekannt wurde. Sein Spezialgebiet, und auch Thema des Magazins Expo ist der Antirassismus.
Seine Bücher haben durch 15 Millionen weltweite Verkäufe sogar so großen Erfolg, dass der Verleih Warner die Bücher verfilmt. Aktuell läuft
Verdammnis (6,7/10 Punkten) im Kino - zuvor konnte Warner die Besucher mit dem erste Teil
Verblendung (8/10 Punkten) mehr überzeugen.
Werden wir wirklich "geblendet" oder sagen die Personen die Wahrheit? Das dürfte schwer herauszufinden sein.
Die Millennium-Trilogie