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Fabi

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1

Freitag, 29. Januar 2010, 14:09

Eine "Verblendung" von Stieg Larsson?

3 Personen stellen Behauptungen auf, die Stieg Larssons Schreibkunst anzweifeln. Somit gerät Larsson unter Verdacht, die Bücher nicht vollkommen allein geschrieben zu haben. Der Fall seiner rundum erfolgreichen Krimi-Buchreihe Verblendung, Verdammnis und Vergebung entwickeln sich selbst zu einem kleinen Krimifall... stimmen die Behauptungen der Personen? Ein ehemaliger Kollege (Anders Hellenberg) bezeichnete ihn als unfähig die Bücher zu schreiben.
Der Autor Kurdu Baksi, gewichtete ihm mehr Gewicht im Kampf gegen den Rechtsextremismus an, als seine journalistischen Tätigkeiten. Er schreibt zur Zeit an eine Biographie von Stieg Larsson, die den Titel "Mein Freund Stieg Larsson" trägt. Als dritte Person kommt Larssons Lebensgefährtin Eva Gabrielsson ins Spiel, die behauptet, ihm beim schreiben geholfen zu haben. Sie arbeitet wie Baksi an eine Biographie namens "Das Jahr nach Stieg".

Hier ein kleiner Exkurs für diejenigen, die Stieg Larsson noch nicht kennen: Stieg Larsson ist Schwede und starb am 9. November in Stockholm. Er ging der Schriftstellerei, dem Journalismus und der Herausgabe seines Magazins Expo nach, wodurch auch seine Millennium-Trilogie bekannt wurde. Sein Spezialgebiet, und auch Thema des Magazins Expo ist der Antirassismus.
Seine Bücher haben durch 15 Millionen weltweite Verkäufe sogar so großen Erfolg, dass der Verleih Warner die Bücher verfilmt. Aktuell läuft Verdammnis (6,7/10 Punkten) im Kino - zuvor konnte Warner die Besucher mit dem erste Teil Verblendung (8/10 Punkten) mehr überzeugen.

Werden wir wirklich "geblendet" oder sagen die Personen die Wahrheit? Das dürfte schwer herauszufinden sein.

Quelle: Spiegel
Die Millennium-Trilogie






2

Freitag, 29. Januar 2010, 20:00

Hmmm,... schwierige Sache das... warum kamen diese Verlautbarungen nicht, als er noch lebte und hätte Stellung dazu nehmen können?
Wahrscheinlich fanden die betreffenden Personen (ein Kollege? ein Freund? die Lebensgefährtin? - toller Kollege, toller Freund, tolle Lebensgefährtin) durchaus angenehm sich mit im Ruhm zu sonnen. Jetzt geht der Rummel durch die Verfilmungen noch mal los, da kann man schnell die Aufmerksamkeit für irgendeine Biographie nutzen und Spekulationen in den Raum werfen, zu denen der Beschuldigte nichts mehr sagen kann.

Da sind drei tolle Bücher geschrieben worden, bisher hat niemand jemals die Autorenschaft Stieg Larssons in Zweifel gezogen. Kann man es nicht einfach gut sein lassen?
ich lebe in meiner eigenen Welt -
das ist in Ordnung... man kennt mich dort.

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3

Samstag, 30. Januar 2010, 14:42

Volle Bestätigung meinerseits hierzu, ChapaChupo. Tote lässt man Ruhen und grabt sie nicht aus. Unverschämt sowas!

4

Samstag, 30. Januar 2010, 16:28

Gestern Abend ist mir dann noch eingefallen, dass sich Larssons Lebensgefährtin nach seinem Tod mit seiner Familie wegen des Erbes gestritten hat... es gab wohl kein Testament und da sie nicht verheiratet waren, stand ihr von Gesetzes wegen nichts zu.
Vor dem Hintergrund dieser Geschichte, scheint mir das Gewese um die Biographie noch mehr in Richtung "Ich-will-auch-noch-was-vom-Kuchen-haben" zu gehen.
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