Sie sind nicht angemeldet.

Fabi

Administrator

(21)

  • »Fabi« ist männlich
  • »Fabi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 185

Vorname: Fabian

Lieblingsgenre: Thriller & SciFi

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 28. Januar 2010, 14:32

Greift Apple mit Neuerfindung "iPad" den Buchmarkt an?!

Gestern um 19 Uhr (zu deutscher Zeit) stellte Apple eine neue große Erfindung vor, namens iPad. "Ich habe noch nie so hart an einem Projekt wie diesem gearbeitet", sagte Steve Jobs, CEO von Apple Inc einer großen Tageszeitung. Und gestern dann die große Tablet-Enthüllung, auf die viele Appleanhänger gewartet haben, denn: viele Gerüchte deuten schon in die Richtung, es würde ein überdimensioniertes iPhone mit Touchoberfläche kommen und vertragsgebunden angeboten werden. Alle Gerüchte haben sich bestätigt.

Das Gerät gibt es nun für 499 Dollar zur billigsten, und 829 Dollar als teuerste Version im Juni zu kaufen, wählbar von 16GB bis zu 64GB Flashspeicher, mit oder ohne 3G Empfang. Manch einer erwartete große Neuerungen, oder gar ein neues bahnbrechendes "Device", dass den Weltmarkt erneut ändern würde wie es schon der iPod oder das iPhone tat - falsch gedacht. Große Erwartungen bringen große Enttäuschungen mit sich, wie gestern Abend. Es ging Apple wohl viel mehr Prozente der Marktanteile rund um "tragbaren Netbooks" und dem "eBook-Reader-Boom". Der Übergang zwischen iPhone und dem Macbook Air war nicht gegeben, da lag es am nächsten, ein neues Gerät auf den Markt zu bringen. Oder nicht? Manch einer mag das bezweifeln.

Das iPad kann nur mit hauseigener Software auskommen, wie es vom iPhone bekannt ist. Die iWork-Suit, das "Word"-Programm vom Hause Apple, kostet um die 30 Euro extra. Genau so wird es sich für Apps verhalten, oder mit dem eBook-Store, der dann zur gegebenen Zeit nur für Amerika zur Verfügung stehen wird. Der internationale Markt für Bücherverkäufe ist erstmal ausgeschlossen. Daher muss der ein oder andere Autor, der zuvor einen kleinen Freudensruf von sich gab, diesen revidieren. Dabei wäre es eine ganz einfache und leichte Methode gewesen ohne Umwege und mit möglichen großem Erfolg sein Buch elektronisch zu verbreiten. Schade.


Der eBook-Markt, von Apple traditionell mit dem "i" als iBooks benannt, verkauft auch aktuelle Bücher bis zu einem Preis von 14,99 Dollar. Manch einer wird sich hier fragen, wo denn der Unterschied zwischen der Druckversion besteht. Genau! Keiner?! Lasst uns abwarten. Außerdem muss sich Kindle von Amazon und die anderen eBook-Reader vor dem überdimensionierten iPhone keine Angst haben: Viele haben unter dem Trudel vergessen, dass das iPad-Display nicht Papierecht ist. Amazon bietet weiterhin trotzdem eBooks auch für das iPad an. Apple bleibt eine Kultmarke, die es schafft, den ein oder anderen Blind zu machen. Daher wird das iPad trotz der schlechten Umsetzung verkauft - Hauptsache man trägt einen angebissenen Apfel mit sich herum.

Quellen: macnews, apple, apfeltalk

SchwarzeTinte

Liest zum ersten Mal Bücher

(25)

  • »SchwarzeTinte« ist männlich

Beiträge: 424

Vorname: Mario

Lieblingsgenre: DDR-Literatur

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19:26

Naja, so negativ würde ich es nicht sehen, ich denke du fokussierst dich zu fest auf das Thema iBook.
Das iPad ist in meinen Augen vor allem genial für Leute die häufig Präsentationen vorführen müssen und nicht unbedingt einen laptop gebrauchen.
Ich meine, wenn man häufig herumreist, und zum Beispiel an Unis Vorlesungen hält, oder zum Beispiel Businessmässig: was braucht man mehr als internet (safari), email (mail), eine gute präsentationssoftware (keynote) und ein bisschen entertainment zum abschalten (filme und musik).

In dieser Sparte hat apple nichts schlechtes geleistet.
Klar, für den Preis könnte man sich auch ein netbook leisten, aber gewisse stehen halt nun auf den Styl von Apple, und für das was man hat ist das einsteigermodell (denn mehr braucht man nicht, 3G schon gar nicht) einigermassen günstig.
ReadArt, oder die Kunst für alle:
www.readart.ch

3

Donnerstag, 28. Januar 2010, 19:30

vorallen ist es für leute mit sehschwäche gerade zu zum vorteil.....ein laptop ist ja nun doch schwerer zu tragen als das Ipad. wenn sie nun lesen wollen können sie es sich gleich groß einstellen.....sind sie ganz blind gibt es dazu funktionen um sich das vorlesen zu lassen......

und ich persönlich sage kein elektrisches medium wird das buch je ablösen können..... siehe an hörbücher......ebooks etc *loveyou*

Rezensenten.de
Mit über 7.000 Buchbesprechungen immer etwas zu lesen

SchwarzeTinte

Liest zum ersten Mal Bücher

(25)

  • »SchwarzeTinte« ist männlich

Beiträge: 424

Vorname: Mario

Lieblingsgenre: DDR-Literatur

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 28. Januar 2010, 20:00

ReadArt, oder die Kunst für alle:
www.readart.ch

Fabi

Administrator

(21)

  • »Fabi« ist männlich
  • »Fabi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 185

Vorname: Fabian

Lieblingsgenre: Thriller & SciFi

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 28. Januar 2010, 20:14

Hi SchwarzeTinte! :)
ich denke du fokussierst dich zu fest auf das Thema iBook
Natürlich fokusiere ich mich auf iBook, sonst hätte die News auch hier nichts verloren. ;)

Das iPad ist in meinen Augen vor allem genial für Leute die häufig Präsentationen vorführen müssen und nicht unbedingt einen laptop gebrauchen.
Das ist aber ein Problem: Stell dir mal vor, du bist im Flugzeug mit diesem iPad und machst damit (umständlicherweise, da nicht Multitaskingfähig) eine Präsentation. Schön und gut - aber wie willst du von diesem Gerät aus vortragen? Das heisst, du musst das Ganze exportieren, auf einen Mac (oder einen PC, da lobe ich doch mal Keynote) übertragen und dann kannst du erst loslegen. Heisst, du brauchst einen Mac zusätzlich den du mitnehmen musst, oder du verlässt dich eben auf den Computer vor Ort, auf dem du dann hoffentlich die Präsentation exportieren kannst. Das setzt dann aber auch wieder Software voraus, zum Beispiel iTunes, denn Apple wird bestimmt kein Zugriff auf die Daten geben lassen, siehe iPhone. Das wird nur durch ein Jailbreak möglich sein. Aber nehmen wir mal an, es würde per iTunes gehen: Auf fremden Computern iTunes installieren? Hmmm... sehr fraglich.
was braucht man mehr als internet (safari), email (mail), eine gute präsentationssoftware (keynote) und ein bisschen entertainment zum abschalten (filme und musik)
Da gebe ich dir recht, aber da reicht auch das iPhone oder eben ein Notebook. :)

aber gewisse stehen halt nun auf den Styl von Apple
Ich finde, dass Apple mit diesem Design ein Griff ins Klo gemacht hat: Apple hat sich nichts neues außer ein anderes Format einfallen lassen. Selbst die Software ist gleich wie beim iPhone: die Menge der Icons, die nebeneinander sind, der Homescreen, das unlock-Feld, die Uhrzeit, einfach so gut wie alles...
Da frage ich mich, wie das mit dem App-Store und den Spielen gehen soll? Ich denke da steht sich das ein oder andere Spiel im großen Konflikt zum Nachteil der iPhone Nutzer, da sich vielleicht ein Spielehersteller nicht mehr auf das iPhone konzentriert.


Hi Karrlchen! ;)
vorallen ist es für leute mit sehschwäche gerade zu zum vorteil.....
Zum lesen? :) Ja, da muss ich dir recht geben. Das Programm zum Bücher lesen ist sehr schön gelöst und sieht optisch ansprechend aus. Aaaaber: Wie gesagt, das iPad hat kein papierechtes Display. Leute mit Sehschwäche sollten da jedenfalls vorsichtig sein. Wie soll sich aber eine Person mit Sehschwäche ein Buch kaufen können? Die Möglichkeit Buchstabengröße zu verändern bezieht sich nur innerhalb des lesens - Nicht, wenn man surft, Bücher kauft oder was auch immer... ;)

Ich würde dann doch eher zum Sony Gerät greifen, da ist meines wissens nach die Schriftgröße auch veränderbar.

ein laptop ist ja nun doch schwerer zu tragen als das Ipad.
Das MacBook Air ist lediglich doppelt so schwer... 1,5 Kilo sind eigentlich noch tragbar. Und da hat man wenigstens direkt einen ganzen Rechner dabei. ;)

und ich persönlich sage kein elektrisches medium wird das buch je ablösen können..... siehe an hörbücher......ebooks etc
Dito! :D Bei eBooks bin ich mir aber nicht so sicher - in manchen Sparten wie Schule oder Universität wird das bestimmt gelingen, aber es dauert warscheinlich noch sehr lange, bis die letzten aufgehört haben den schönen Anblick der Bücher im Regal zu genießen. ;)

Grüße
Fabi

Edit: Wegen der Enttäuschung des iPads von Spekulanten fallen die Aktien: http://www.apfeltalk.de/forum/content/174-aktie-faellt.html ;)

6

Freitag, 29. Januar 2010, 16:03

Ipad greft nicht an es kann vielleicht ändern

Mein Gefühl ist dass das ipad den Buchmarkt nicht angreift sondern letztendlich nur ändert. Bücher sind mittlerweile das einzige Medium welches sich meiner digitalen Welt noch entzieht. Das mag daran liegen das Verlage Digitale formen nicht mögen, derselbe Fehler also der die Musikindustrie mit MP3 gemacht hat. Falls die die Verlagsindustrie sich weigert diesem Trend zu folgen, dies ist die Voraussage die ich hier mache, wird sie ebenso unter Druck geraten wie die Musikindustrie vor ein paar Jahren und wie die Filmindustrie jetzt. Den kampf gegen das moderne kann man nicht gewinnen. Das konnten Kutscher nicht gegen die Eisenbahn, Das konnte der Stummfilm und die ganzen Begleitkapellen nicht gegen den Tonfilm - das konnte die Kirche nicht gegen das gedruckte Wort. Es ist keine Zerstörung die stattfinden kann sondern letztlich nur eine Veränderung. Der Kindle von Amazon war der Vorreiter vielleicht wird das Ipad der erste schritt zur Erfüllung. bist jetzt war der druck noch jedem virtuellen Medium überlegen. Nun aber scheint sich das zu ändern. ich kann nicht verstehen, das gebildete Leute die so viele Revolutionen virtuell in Ihren Köpfen Durchlebt haben sich vor dieser möglichen Anderung fürchten. Für mich wäre es auf jeden Fall ein Vorteil, falls dies der Durchbruch fürs Ebook wäre, meine Wohnung würde für ein paar 100 euro um einiges grösser, meine Bücher, die so viel Platz einnehmen würden im Keller landen. Ich sehe der zukunft positive entgegen, und suche nicht überall das Haar in der Suppe!

Fabi

Administrator

(21)

  • »Fabi« ist männlich
  • »Fabi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 185

Vorname: Fabian

Lieblingsgenre: Thriller & SciFi

  • Nachricht senden

7

Samstag, 30. Januar 2010, 14:40

Hallo schibu! Herzlich willkommen auf der "LitaCom". :thumbup:

Dann möchte ich auch noch was zu deinem Beitrag sagen. Grundlegend hast du recht. Man spart - besonders bei sehr dicken Büchern - einiges an Platz, und am Ende bleiben wegen der billigeren Produktion mehr Geld für den Autor/Verlag übrig. Wobei ich trotz allem meine, dass man für ein eBook keine 10 Euro verlangen sollte. Klar: allgemein sind 10 Euro sehr wenig für ein Buch (wenn man die Arbeit berücksichtigt, die dahinter steckt), aber im Vergleich zu den eBooks ist das eine unverschämte Preispolitik die da Apple/Amazon & andere eBook-Stores an den Tag legen.

Letztendlich wird es wirklich darauf hinauslaufen, dass wir nur noch Bücher digital auf diese Art und Weise lesen. Vielleicht schützen wir ja mit dem dadurch gespartem Holz den Regenwald? ;) Es scheint unumgänglich zu sein. Eine Frage der Gewöhnung. Trotz allem bleib ich dabei: Apple hat gute Chancen vergeigt und nichts wirklich Gutes umgesetzt. Da haben andere Firmen (z.B. mit dem Mag+) besseres geleistet.

Besitzt du denn schon ein eBook? Oder soll es das iPad werden?

Edit: Für alle die, die wissen wollen wie das Ganze aussehen wird, hier folgendes Video von der iPad Vorstellung "iBooks".



Und dann auch noch ein denkwürdiges Zitat von Steve Jobs, January 2008:

Zitat

""It doesn’t matter how good or bad the product is, the fact is that people don’t read anymore," he said. "Forty percent of the people in the U.S. read one book or less last year. The whole conception is flawed at the top because people don’t read anymore."

SchwarzeTinte

Liest zum ersten Mal Bücher

(25)

  • »SchwarzeTinte« ist männlich

Beiträge: 424

Vorname: Mario

Lieblingsgenre: DDR-Literatur

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 9. Februar 2010, 00:11

@Fabi, soweit ich das mitbekommen habe, kann man das iPad mittels adaptor direkt an ein Beamer anschliessen.
ReadArt, oder die Kunst für alle:
www.readart.ch

Fabi

Administrator

(21)

  • »Fabi« ist männlich
  • »Fabi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 185

Vorname: Fabian

Lieblingsgenre: Thriller & SciFi

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 9. Februar 2010, 13:42

@Fabi, soweit ich das mitbekommen habe, kann man das iPad mittels adaptor direkt an ein Beamer anschliessen.
Oh okay, das war mir nicht bekannt. Soweit ist das natürlich eine tolle Lösung, sofern der Beamer eben auf erreichbarer Höhe hängt. Ich denke bei größeren Sälen wäre das ein kleines Problem... denkbar wäre dann auch eine Lösung per W-Lan oder Bluetooth, wobei ich denke, dass dies die Beamer nicht zur Verfügung stellen. Na ja, man wird sehen, was die Zeit bringt...

SchwarzeTinte

Liest zum ersten Mal Bücher

(25)

  • »SchwarzeTinte« ist männlich

Beiträge: 424

Vorname: Mario

Lieblingsgenre: DDR-Literatur

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 9. Februar 2010, 19:03

Es gibt viele Beamer, die WLAN schnittstellen haben, sie werden aber extrem wenig benutzt.
ReadArt, oder die Kunst für alle:
www.readart.ch

Ähnliche Themen

Verwendete Tags

Apple, Buch, bücher, buchmarkt, ebook, ebooks, ipad, reader