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Der Augenjäger

Von Sebastian Fitzek

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Der Augenjäger

Von Sebastian Fitzek

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Der Augenjäger

Psychothriller

  • Genres
  • Herausgeber
  • Ausgabe
  • Seiten
  • Sprache
  • ISBN-13
  • Preis
  • Krimis & Thriller
  • Droemer
  • September 2011
  • 432
  • Deutsch
  • 9783426198810
  • EUR 19,99

Diese Rezension fanden 1 von 1 Benutzern hilfreich

Sebastian Fitzek - Der Augenjäger

Von Ela G, Freitag, 7. Oktober 2011, 12:03



Meine Meinung:
Achtung das dieser Band an den Vorgänger „Der Augensammler“ anknüpft, ist die Möglichkeit der Spoiler in dieser Rezension gegeben.
Sebastian Fitzek hetzt auch mit diesem Band den Leser durch die Welt der Wahnsinnigen. Er knüpft an den „Augensammler“ an und nimmt diesen Fall wieder mit auf. Alexander Zorbach und Alina Gregoriev , beide Protagonisten sind vielen bekannt aus dem vorherigen Thriller „Der Augensammler“, spielen auch hier wieder die Hauptrolle. Dabei geht der Autor alles andere als zimperlich mit seinen Figuren um, sei es nun Opfer oder Held.
Er versteht es wieder einmal, auch in dieser Geschichte, die Handlung voller kleiner aber wichtiger Details zu schmücken, und die Spannung Stück für Stück zu erhöhen, um den Leser fast atemlos seinen Roman durchlesen zu lassen.
Auch hier geht es wieder um Augen, die Angst vor der ewigen Dunkelheit und den Wunsch wieder sehen zu können oder aber auch den Wahnsinn, viel zu viel zu sehen.
Es gibt viele versteckte Hinweise, falsche Fährten, brutale Sequenzen so das man sich fast, wie in einem guten Action-Film vorkommt und das Gefühl bekommt diesen Thriller hautnah mitzuerleben.
Er schmeißt mit losen Handlungssträngen nur so um sich, damit sie sich dennoch wieder alle zusammenfügen und den Leser ahhs und ohhhs ausrufen lassen.
Oftmals dachte ich, okay das ist jetzt völlig absurd um einige Seiten weiter zustimmend zu nicken, als hätte ich es schon immer geahnt.
Genau das reißt mich bei seinen Romanen immer so mit. Es ist die Art und Weise, wie er mit seinen Lesern spielt oder aber auch mit den mitspielenden Figuren.
Diese sind sehr detailliert beschrieben, sodass man schnell glaubt, sie zu kennen, um dann später wieder völlig fassungslos dazustehen und den Kopf zu schütteln, weil man sich so getäuscht hatte.
Mit einigen leidet man während des Lesens mit, bei anderen wiederum wünscht man sich, Sebastian Fitzek würden ihnen ein grausameres Ende bescheren.
So ist dieses Buch absolut spannend und steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Die Perspektive wechselt oft und schnell und scheint jedes Mal aufs Neue zu überraschen.
Die Handlung baut absolut auf die Psyche auf und lässt den Leser mit angespannten Nerven zurück. Natürlich geht es auch hier wieder ein wenig mystisch zu, allein schon weil Alina Visionen hat, wie es auch schon im Vorgänger der Fall war.
Übrigens hat sich der Autor auch beim „Augenjäger“ wieder ein kleines Gimmick für seine Leserschaft einfallen lassen. Allein das finde ich ja schon immer sehr interessant.
Es fällt mir recht selten derart schwer ein Buch aus der Hand zu legen so, wie es hier der Fall war.
Aber sein spannender Schreibstil und seine teilweise echt abgedrehten Ideen bescheren mir immer einen besonderen Lesegenuss und eine Vorfreude auf ein neues Buch von ihm.
Das Cover finde ich recht gut gestaltet, da es meiner Meinung nach optisch auch zum „Augensammler“ passt. Auch die Länge des Romans mit 427 Seiten fand ich sehr angenehm und in keiner Weise lang gezogen.
Am Anfang und auch am Ende befindet sich wieder einige Anmerkung des Autors.

Fazit:

Sebastian Fitzek verdient meiner Meinung nach zurecht den Hype um sich und seine Romane. Auch beim „Augenjäger“ beweist er wieder, dass auch deutsche Autoren durchaus gute Thriller schreiben können.
Ich selbst kam mir als Leser vor wie auf einem Fußballfeld. Lauter Querpässe flogen mir um die Ohren, um voller Erwartung dem ersten Treffer entgegen zu fiebern.
Für mich war dieser Thriller ein absoluter Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Mich hat der Autor wieder einmal überzeugt und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm, mit oder auch ohne diese beiden Protagonisten.
Sebastian Fitzek wurde 1971 geboren. Seine Bücher werden in 24 Sprachen übersetzt. Eine internationale Verfilmung seines Thrillers „Das Kind“ ist in Arbeit. (Quelle: Droemer, Der Augenjäger)
© Michaela Gutowsky

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