Mara ist vierzehn. Da hat man es normalerweise schon schwer genug im Leben, bei ihr kommt allerdings noch eine alleinerziehende Mutter auf dem Esoterik-Tripp, ein abwesender Vater und ihr Hang zu Tagträumen hinzu. Maras Leben ändert sich allerdings dramatisch, als ein Zweig ihr mitteilt, sie sei eine Seherin und müsse das Ende der Welt aufhalten. Da sie erstens da nicht ganz recht dran glauben mag und von dem mythologischen Gerede nicht viel versteht, sucht sie sich Hilfe bei einem Professor. Zusammen machen die zwei sich also jetzt daran, die Welt zu retten und mehr über den Auftraggeber des Boten (Zweig) herauszufinden.
Mara und der Feuerbringer ist wirklich ein klasse Buch: die Charaktere sind toll beschrieben und gerade Mara is sehr glaubwürdig, ihre Mutter herrlich verschroben und doch liebenswert.
Im Verlauf der Geschichte taucht der Leser ein in die nordische Götter- und Mythenwelt. Und obwohl man dabei auch etwas lernt, steht das nie im Mittelpunkt, sondern ergibt sich logisch aus der Geschichte.
Für Jugendliche ein tolles Buch, aber auch für ältere, die mal Lust auf nette, unblutige Unerhaltung mit Humor und Hirn haben absolut zu empfehlen!