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Die Insel der besonderen Kinder

Von Ransom Riggs

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Die Insel der besonderen Kinder

Roman

  • Genres
  • Herausgeber
  • Ausgabe
  • Seiten
  • Sprache
  • ISBN-13
  • Preis
  • Kinder- & Jugendbücher
  • PAN
  • 2. November 2011
  • 416
  • Deutsch
  • 9783426283684
  • EUR 16,99

Diese Rezension fanden 2 von 2 Benutzern hilfreich

Die Insel der besonderen Kinder

Von Ela G, Montag, 28. November 2011, 11:45



Klappentext:
Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer? Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt …

Meine Meinung:
Nicht nur der Anblick des Covers hat mich dank seiner leicht gruseligen Gestaltung sofort in den Bann gezogen. Es dauerte nur wenige Seiten, bis ich wusste, dieses Buch wird ein absoluter Pageturner.
Gleich zu Beginn erzählt der Protagonist Jacob aus der Ich-Perspektive. Er berichtet über die Geschichten seines Großvaters in der Kindheit und man spürt schnell die geheimnisvolle und leicht gruselige Atmosphäre, die sich über das ganze Buch erstrecken wird.
Schnell stößt man auf geheimnisvolle Fotos, die meist Kinder zeigen, die sehr ungewöhnlich sind. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob diese Kinder z. B. in der Luft schweben, unsichtbar sind oder so irgendwie ungewöhnlich aussehen.
Diese Fotos zeigte Jacobs Großvater stets um seine Geschichten zu „beweisen“. Doch dann stirbt er und Jacob muss sich der Frage stellen ob es diese Kinder nicht vielleicht irgendwo existieren.
Für ihn beginnt ein großes Abenteuer voller Spannung und Selbstzweifel.
Dank der wunderbaren Gestaltung des Romans und seiner geheimnisvollen Atmosphäre zog mich der Roman schon von den ersten Seiten an, völlig in seinen Bann.
Alle paar Seiten findet man interessante und ungewöhnliche Fotos, die, wie der Autor später anmerkt, tatsächlich existieren und auf verschiedensten Flohmärkten gesammelt wurden.
Allein dieses Wissen vermittelte mir schon eine leichte Gänsehaut.
Stets fieberte ich den nächsten Seiten entgegen, allein um die Neugierde zu stille, welche Fotos mich bald wieder erwarten.
Auch die Kapitel sind mit dunkelbraunem Hintergrund gestaltet, was schon recht außergewöhnlich ist.
Ransom Riggs lässt in dieser Handlung verschiedene Themen einfließen. Zum einen wird immer wieder die Kriegszeit angesprochen, die Flucht der Juden und den Schrecken danach. Die Vergangenheit wird mit der Zukunft vermischt, und auch die Trauer, die Jakob durch den Verlust seines Großvaters verspürt, sowie das sehr traurige und angespannte Verhältnis zu seinen Eltern, spielen eine große Rolle, um die Handlung zu festigen.
So bekam dieses Buch für mich auch eine gewisse Tiefe.
Der Roman umfasst mit 415 Seiten, 11 Kapitel, die mit dunkelbraunem Hintergrund und rankenverzierter Überschrift angekündigt werden. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog und endet mit einer Anmerkung über die Herkunft der Fotos sowie eine Danksagung.
Über die Gestaltung selbst lässt sich eigentlich nicht mehr viel hinzufügen. Sie ist sehr einfallsreich und außergewöhnlich in ihrer Aufmachung und stärt die geheimnisvolle Stimmung beim Lesen.
Der Schreibstil ist sehr locker und jugendlich und ermöglicht einen leichten Lesefluss. Die Figuren/Charaktere sind sehr fein ausgearbeitet, man lernt sie schnell mögen und zu unterscheiden. Auch wenn mehrere Personen hier ihre Rolle tragen, so wird der Leser nicht verwirrt.
Einziger Kritikpunkt, der mich beschäftigt ist, dass das Ende offen zu sein scheint, sodass der Leser auf eine Fortsetzung hoffen kann. Diesbezüglich konnte ich aber noch keine genauen Informationen zu finden. Auch fehlte mir der Hintergrund wie diese Kinder zusammenkamen mit ihren Fähigkeiten. Vielleicht hab ich da aber auch etwas überlesen?

Fazit:
Die Insel der besonderen Kinder wurde für mich zu einem wahren Leseabenteuer. Von der ersten Seite an zog mich die geheimnisvolle Atmosphäre in ihren Bann und vermittelte mir ab und an ein wenig Gänsehaut.
Für mich ist dieses Buch eins meiner Highlights 2011 und ich bin gespannt, was man in Zukunft noch von Ransom Riggs lesen wird :O)
Ransom Riggs wurde in einem Fischerdorf in Florida geboren und arbeitet heute als Journalist, Drehbuchautor und Fotograf. (Quelle: Pan Verlag)
© Michaela Gutowsky

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