Suche

American Psycho

Von Bret Easton Ellis

Willkommen in der Literatur-Community! Hier kannst du dein eigenes, virtuelles Bücherregal [?] einrichten und dich mit anderen Lesern austauschen. Eine Registrierung genügt. Noch nicht überzeugt? 20 Vorteile und gute Gründe für Leserinnen und Leser, Teil der Literatur-Community zu werden.

American Psycho

Von Bret Easton Ellis

Bewertung

  • Durchschnitt aus 1 Bewertung.
  • Deine ist
  • Schreibstil
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Brutalität
  • Realitätsbezug
  • 0% 100%
  • 0% 100%
  • 0% 100%
  • 0% 100%
  • 0% 100%

American Psycho

  • Genres
  • Herausgeber
  • Ausgabe
  • Seiten
  • Sprache
  • ISBN-13
  • Preis
  • Horror...
  • Kiepenheuer & Witsch
  • April 2000
  • 549
  • Deutsch
  • 9783462022612
  • EUR 12,95

Diese Rezension fanden 0 von 2 Benutzern hilfreich

American Psycho von Bret Easton Ellis

Von Fl@ShL1ght, Montag, 4. Februar 2008, 13:34

Ich hab das Buch heute morgen bekommen und wollte mal kurz reinlesen, jetzt hab ich die ersten 100 Seiten regelrecht verschlungen, ich finde es bis jetzt sehr gut zu lesen, der Anfang ist ein bisschen verwirrend, aber ich denke das das noch anderes wird...

Bewertung

  • Schreibstil
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Brutalität
  • Realitätsbezug
  • 0% 100%
  • 0% 100%
  • 0% 100%
  • 0% 100%
  • 0% 100%

und wurde bereits 1 419 mal gelesen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?


Kommentare (82)

  • 82

    Von ChapaChupo (Montag, 8. August 2011, 20:51)

    [url='http://8tracks.com/knopfdoubleday/american-psycho-music-from-the-book-15-tracks']das[/url] ist doch mal ein nettes Gimmick...

  • 81

    Von ChapaChupo (Dienstag, 5. Juli 2011, 23:03)

    Ich finde, du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht, lieber J.C.,...

    ... wir haben da diesen Bateman und zwei Seelen hausen in seiner Brust... einmal ist er ein würdiger Vertreter seiner Schicht (wobei... mal im Ernst... normal sind die doch auch nicht 8| )... zum anderen ist er der sadistische Psychopath... doch das Verhältnis dieser beiden Seiten ist ja nicht die ganze Geschichte hindurch gleichbleibend ... der dreht ja immer mehr ab und fühlt sich selber zum Schluss wie unter einem Zwang... deshalb ja der Anruf bei dem Anwalt, dem er das komplette Nähkästchen aufs Band plaudert... und?... in all dieser Absurdität wird er gar nicht ernst genommen *dash* ... all diese Spinner bleiben in ihrer Oberflächlichkeit verhaftet. Kein Wunder, dass die Geschichte kein wirkliches Ende hat... dem setzt ja keiner was entgegen... klar, dass der weitermacht.

  • 80

    Von J.C. (Dienstag, 5. Juli 2011, 17:52)

    [quote='Fabi','index.php?page=Thread&postID=33981#post33981']Hätten wir denn Bateman ohne Gewalt besser verstanden? Gerade dadurch, dass die Gewaltseite gezeigt wurde, rückte sein alltägliches Verhalten in ein total anderes (absurdes) Licht...[/quote]Sicher, darum geht es doch im ganzen Roman. Dieses völlig Absurde: Tagsüber ist B. der Kontrollfreak, der alle Fäden zieht. Nachts lebt er seine Fantasien aus- völlig unkontrolliert. Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Seiner völlig unkontrollierten Gewalt steht seine Selbstkontrolle gegenüber. Man beachte nur mal seinen Tagesbeginn: Die Körperpflege. Völlig diszipliniert. Hier eine Creme, da ein Wässerchen... der krasse Gegensatz zur nächtlichen Gewalt. Deswegen steht für mich dieser Aspekt nicht völlig im Vordergrund. Ich halte beide Seiten für wichtig. ;)

  • 79

    Von Fabi (Dienstag, 5. Juli 2011, 17:33)

    [quote='J.C.','index.php?page=Thread&postID=33944#post33944']Es geht nicht nicht nur um Gewalt. Sie vervollständigt das Bild.[/quote]Vervollständigen finde ich zu wenig. Die Gewalt ist ein wichtiger Teil des Bildes. Sie ist der dunkle, braune Boden eines Landschaftsbildes. Ohne Gewalt würde das Buch, wie gesagt, nicht auskommen.

    Hätten wir denn Bateman ohne Gewalt besser verstanden? Gerade dadurch, dass die Gewaltseite gezeigt wurde, rückte sein alltägliches Verhalten in ein total anderes (absurdes) Licht...

  • 78

    Von Matthias Ramtke (Montag, 4. Juli 2011, 20:56)

    Mir ist aufgefallen: Wenn man mit ein paar Leuten über American Psycho redet, dann "zitiert" öfters mal jemand die Filmmusik von Hitchcocks "Psycho". Ich denke, viele verwechseln das und glauben, American Psycho zu kennen, meinen aber eben den Hitchcock-Klassiker...

  • 77

    Von J.C. (Sonntag, 3. Juli 2011, 21:40)

    [quote='Fabi','index.php?page=Thread&postID=33911#post33911']Was ich mich auch frage: Viele meiner Bekannten/Freunden kennen American Psycho vom Namen her, wissen aber nicht, um was es geht. Woher kennen denn alle den Titel? Ich kannte ihn auch... von irgend woher... würde aber mal gerne erfahren, wo das Ganze seinen Ursprung hat...[/quote]Das Buch hat ja mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad. Allein schon aufgrund der kontroversen Diskussion über die explizite Gewalt des Romans. Aber: Den Roman darauf zu reduzieren zeugt m.E. von Unwissenheit bzw. Nichtlesens des Buches. Ellis hat hier sicherlich Grenzen überschritten- in jeder Beziehung. Er schreibt keinen billigen Horror- er hat eine bitterböse Gesellschaftskritik geschrieben. Manche reden vllt. mit, weil sie davon gehört/gelesen haben. Und möchten auch einmal etwas dazu loswerden. Viele werden auch die absolut grottenschlechte Verfilmung gesehen haben. Und reden daraufhin mit... :rolleyes:

    [quote='Fabi','index.php?page=Thread&postID=33906#post33906']Hm, entweder habe ich etwas falsch verstanden - ich bin nämlich ganz anderer Meinung: Das Buch lebt von Gewalt. Egal wie sie ist.[/quote]Was ich meinte: Die beschriebene Gewalt ist nie Mittel zum Zweck. Sie unterstreicht B. Charakter, und lässt den Leser besser verstehen. Aber die Gewalt steht nie unmittelbar im Vordergrund. Dafür hat das Buch zuviele Facetten, und ist komplexer. Will sagen: Es geht nicht nicht nur um Gewalt. Sie vervollständigt das Bild.

  • 76

    Von Fabi (Freitag, 1. Juli 2011, 21:27)

    Mir gefällt dieser Aspekt der Gesellschaftskritik. Aber kann das wirklich alles sein? Habt ihr andere Interpretationsansätze? Meint ihr wirklich, dass er nur das Leben spüren möchte?
    Es passt so perfekt ins Bild, ja... klingt alles logisch... aber mich lässt der Gedanke nicht los, dass da mehr ist, als nur diese Langeweile füllen. Zumal Bateman auch Gefühle zeigen kann, man erinnere sich da an die Szene SPOILER [color=#ffffff]als Bateman zu unvorsichtig wurde und die [lexicon]Polizei[/lexicon] ihm auf die Schliche kam, er also total aufgelöst einen Reporter anrief, damit dieser eine Riesenstory drucken kann.[/color] SPOILER ENDE

    Die TV-Shows, ja... :D Meine erste Assoziation war, als Bateman eine Sendung mit einem Nazi gesehen hat, welcher ein Kunststück aufführte. Was macht Bateman? Er klatscht mit. :D Das ist wirklich eine witzige, skurille Szene. Kann ich mir bildlich richtig vorstellen. Bateman mit einem Grinsen eines Kindes vermischt mit dem Ausdruck einer psychisch kranken Person... aber dennoch einen IQ von 130. :D

    Was ich mich auch frage: Viele meiner Bekannten/Freunden kennen American Psycho vom Namen her, wissen aber nicht, um was es geht. Woher kennen denn alle den Titel? Ich kannte ihn auch... von irgend woher... würde aber mal gerne erfahren, wo das Ganze seinen Ursprung hat...

  • 75

    Von Matthias Ramtke (Freitag, 1. Juli 2011, 21:04)

    @Fabi: Das stimmt. Bin ich deiner Meinung. Ich meinte das "Gewalt ist nicht gleich Gewalt" eher so, als dass es eben auch Bücher von z.B. Koontz gibt, die nicht mit Blut geizen. Und dort ist es eben wirklich nur Unterhaltung, im Grunde sinnlos und dämlich. Soll jetzt keine Kritik sein. Aber bei "American Psycho" erhält die Gewalt den tieferen Sinn, weil die den Charakter zeichnet. Ohne Gewalt wäre das Buch sinnfrei, weil es dann keine Gesellschaftskritik wäre. Sondern einfach ein Portrait. Die Gewalt als Flucht vor dem schnöden, langweiligen Alltag, in dem selbst Sex mit den schönsten Frauen und mit der eigenen Freundin keine Gefühle mehr hervorbringen kann. Was will man noch machen, wenn man so weit abgestumpft ist, dass man wirklich NICHTS mehr spürt? Bateman erweitert seinen Horizont durch die Gewalt und gibt damit seinem Leben einen Sinn.

    Die Aufzählungen haben mich eigentlich nicht gestört, vor allem, weil sie zum Ende hin nachlassen. Heftig war es, als Patrick sich fertig gemacht hat. Ein Kapitel darüber, wie er wann welche Kosmetika wohin schmiert. Da musste ich lachen. Aber die Aufzählungen tragen einfach dazu bei, dass das Buch so ein rundes Gesamtbild wird. Vor allem mit dem Running-Gag der TV-Show ;)

  • 74

    Von Fabi (Freitag, 1. Juli 2011, 18:35)

    Hm, entweder habe ich etwas falsch verstanden - ich bin nämlich ganz anderer Meinung: Das Buch lebt von Gewalt. Egal wie sie ist.

    Ohne diese Szenen, da sind wir doch mal ehrlich, wäre das Buch total langweilig. Was will man denn mit einem Pat Bateman der nur Hautpflegemittel und Modelabels aufzählt? Da geht die "tiefe" des Charakters verloren, da der Charakter nur in Gewaltszenen deutlich wird.

  • 73

    Von J.C. (Freitag, 1. Juli 2011, 17:24)

    [quote='Matthias Ramtke','index.php?page=Thread&postID=33890#post33890']Aber Gewalt ist nicht gleich Gewalt. Und hier hat eben diese überzogene Härte eine tiefere Daseinsberechtigung.[/quote]
    Sehe ich ähnlich. Die Gewalt steht nicht im Vordergrund, und ist auch nicht nötig, um die Geschichte an sich zu tragen. Aber sie trägt auch zu einem besseren Verständnis bei und lässt den Leser tiefer eintauchen in die Psyche des Prot.

    Ich habe schon viele Meinungen bezüglich des Aufzählens der Marken gehört; meist negative. Ich gebe zu: Auch mich hat erstmal gestört, aber dann gehörte es einfach dazu.

  • 72

    Von Matthias Ramtke (Donnerstag, 30. Juni 2011, 20:02)

    Nicht gefallen hat mir eigentlich gar nix. Weil alles seine Berechtigung und einen tieferen Sinn hatte - von den endlosen Aufzählungen von Marken bis hin zu der extremen Gewalt.
    Die ich nicht zu extrem fand, übrigens. Ist schon krank, fürchterlich krank und widerlich und ich habe nach einem solchen Abschnitt das Buch meistens erstmal kurz weggelegt und bin durch meine Wohnung gestiefelt wie ein Tiger im Käfig, die Gedanken ständig im Buch. War wirklich heftig. Aber Gewalt ist nicht gleich Gewalt. Und hier hat eben diese überzogene Härte eine tiefere Daseinsberechtigung.
    Ich würde, wenn ich ein Buch schreibe, nie im Leben auf solche... Dinge kommen. Respekt an die scheinbar grenzenlose Vorstellungskraft von Ellis ;)

    Ganz so belanglos endet es nicht. Am Anfang wusste man nicht, was Sache ist. Da war es wirklich belanglos. Aber am Ende sieht man die Sache ja in einem ganz anderen Licht, vor allem den Bateman. Da ist dann im Grunde nichts mehr belanglos, finde ich, sondern eher sehr bedeutungsschwanger. Auch die Nebensächlichkeiten.

  • 71

    Von J.C. (Donnerstag, 30. Juni 2011, 19:43)

    [quote='Matthias Ramtke','index.php?page=Thread&postID=33884#post33884']Ich hatte Lust, das Buch gleich wieder anzufangen, als ich fertig war[/quote]Ging mir auch so. Vorschlag: Lass es erstmal wirken. Etwas Zeit ins Land gehen. Viel Zeit. Dann- nochmal lesen. Du wirst viel Neues entdecken... ;)

    [quote='Matthias Ramtke','index.php?page=Thread&postID=33884#post33884']alles in allem fehlt mir der Paukenschlag am Schluss. Das Gewitter im Buch tobt extrem heftig, zieht aber vorüber, ohne dass ein Blitz einen Baum in Brand gesetzt hat.[/quote]

    Das Buch endet so, wie es begonnen hat. Eigentlich belanglos. Aber das macht den Reiz des Buches aus.

    Fandest du die Gewaltszenen zu extrem? Was hat dir am Buch gefallen? Und was nicht?

  • 70

    Von Matthias Ramtke (Donnerstag, 30. Juni 2011, 19:02)

    Ich habs durch. Und stimme euch zu, in allen Belangen. Mehr kann man eigentlich nicht sagen :D

    Na, doch: Das Ende. Das kommt mir irgendwie... Na ja, komisch vor. Ist passend, hätte aber auch mit einem Mord enden können. Also in Batemans "eigener" Welt. Das Kein-Ausgang-Schild ist natürlich erste Sahne, aber alles in allem fehlt mir der Paukenschlag am Schluss. Das Gewitter im Buch tobt extrem heftig, zieht aber vorüber, ohne dass ein Blitz einen Baum in Brand gesetzt hat.

    Aber trotzdem: Top Ten Buch für mich. Ich hatte Lust, das Buch gleich wieder anzufangen, als ich fertig war :D
    Aber jetzt ist erstmal Mary Shelley dran, mit ihrem "Frankenstein" *zombie*

  • 69

    Von Fabi (Freitag, 17. Juni 2011, 21:06)

    Das Buch muss wirken - das meiste am Besten nochmal vergessen... und dann neu überraschen lassen. :thumbup: Das ist doch viel schöner!

  • 68

    Von J.C. (Freitag, 17. Juni 2011, 21:04)

    [quote='Fabi','index.php?page=Thread&postID=33571#post33571']Am Liebsten noch mal durchlesen, das Buch...[/quote]
    Mach doch... :D

    Zumal man oft noch Neues entdeckt, bzw. sich später manche Zusammenhänge ganz anders darstellen.

  • 67

    Von Fabi (Freitag, 17. Juni 2011, 19:53)

    ... und es wird besser! :thumbsup: Seite 153 ist ja gerade erst der Anfang. :P Hach, wie ich den Stil von Bret liebe. :love: :D Am Liebsten noch mal durchlesen, das Buch...

  • 66

    Von Matthias Ramtke (Freitag, 17. Juni 2011, 19:44)

    Ich muss meine Kritik zurückziehen. Ich habe kritisiert, dass die Kapitel zu lang sind. Sind sie ja aber gar nicht. Ein paar schon, aber es gibt auch viele Badewannen-Lese-Kapitel. Also sorry, Bret! :rolleyes:

    Bin jetzt auf Seite 153. War grade ne schicke Szene :D Bis jetzt hab ich echt keine Kritik. Die ewigen Aufzählungen von Marken etc. wäre in jedem anderen Buch störend, hier aber eben Teil der Gesellschaftskritik. Das Teil ist einfach wirklich Hammer. Ab und zu mal ein Faustschlag mitten ins Zentrum, wenn er beiläufig davon redet, wen er wie aufschlitzt... Das Buch ist zurecht ein Klassiker :thumbsup:

  • 65

    Von gast (Donnerstag, 16. Juni 2011, 22:08)

    Auf jeden Fall ein Roman, der nachdenklich macht!

  • 64

    Von J.C. (Mittwoch, 15. Juni 2011, 22:55)

    [quote='Pris','index.php?page=Thread&postID=33478#post33478']etwas lädiert[/quote]
    XD XD XD

    :-V :-V :-V

  • 63

    Von ChapaChupo (Mittwoch, 15. Juni 2011, 22:55)

    ah okay... da hatte ich wohl eine andere Szene im Kopf... wollte auch nicht so sehr ins Detail, um nicht zu spoilern ;)