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1

Freitag, 31. Dezember 2010, 08:30

Typeer - Mit Texten Geld verdienen

Habe hier ein Portal gefunden, das vllt. für den einen oder anderen interessant sein könnte:

http://www.typeer.de/

Man stellt Texte ein und wenn die Leute diese lesen, gibt es Geld. :thumbsup:

LG
zorro

2

Samstag, 1. Januar 2011, 13:51

Hallo zorro, das sieht auf den ersten Blick ja ganz interessant aus... wobei ich die Seite an sich etwas unübersichtlich finde und es sehr beschwerlich fand, mir die AGB durchlesen zu müssen, um erklärt zu bekommen, wie es denn nun genau funktionieren soll.

Hast du denn schon selbst Erfahrungen dort gesammelt? Wie ist dein persönlicher Eindruck?

vlg
CC
ich lebe in meiner eigenen Welt -
das ist in Ordnung... man kennt mich dort.

3

Samstag, 1. Januar 2011, 19:20

Liebe ChapaChupo

also ehrlich gesagt, für mich ist das nichts. Nicht nur, weil ich befürchte, dass es sich eben nicht gerade um die Goldquelle handelt, sondern auch, weil ein Text damit veröffentlicht ist. D.h., du kannst ihn für die allermeisten Preisausschreiben vergessen, mit großer Wahrscheinlichkeit detto für eine Buchveröffentlichung. :( Dein Elaborat ist damit irgendwo in den Weiten und Tiefen des mares digitalis bis zum Sankt Nimmerleinstag eingeparkt, :sleeping: schimmelt dort vor sich hin wie Gammelfleisch und sammelt bestenfalls peanuts.
Also ich tu das meinen Texten bestimmt nicht an. Aber für jemand anders mag es vllt. passen. Ich bin ja nicht das Maß der Dinge. Da stehe ich schon eher auf neobooks (Fred stelle ich gleich ein).

LG

zorro

4

Sonntag, 2. Januar 2011, 12:21

Lieber zorro,

genau diese Gedanken gingen mir auch unter anderem durch den Kopf... Vielleicht habe ich ja auch das Prinzip noch nicht richtig verstanden, aber was ist es anders als ein Forum, in dem Leute ihre Texte einstellen und andere die dann lesen und kommentieren oder eben letzteres vielleicht auch nicht... und wer außer den anderen Mitgliedern wird schon auf die Texte klicken? Auf diese Seite findet man nur, wenn man sie auch kennt... irgendeine Suche über G*oogle kann man sich sparen.

Von Publikumsträchtigkeit kann man da wohl nicht sprechen - ganz davon abgesehen, dass man auch keine Reichtümer damit ernten wird. Gerne wüsste ich, auf wie viele Mitglieder sich der monatliche Ausschüttungsbetrag von 86 € verteilt... und wie viel davon sich der, der selbst fleißig Texte einstellt rückvergütet bekommt.

Aber muss ja jeder selbst wissen.

Von neobooks habe ich schon mal was gehört... hat nicht hier irgendwo im Forum mal jemand den Link eingestellt?
Hast du dort schon selbst Erfahrungen gemacht?

vlg
CC
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Fabi

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5

Sonntag, 2. Januar 2011, 18:51

Von Publikumsträchtigkeit kann man da wohl nicht sprechen - ganz davon abgesehen, dass man auch keine Reichtümer damit ernten wird. Gerne wüsste ich, auf wie viele Mitglieder sich der monatliche Ausschüttungsbetrag von 86 € verteilt... und wie viel davon sich der, der selbst fleißig Texte einstellt rückvergütet bekommt.
Ich habe mich mal bei der FAQ bei Typeer umgehört, und zwar läuft das Ganze so:

Du schreibst ein Text und veröffentlichst ihn bei Typeer. Von nun ab wird jeder Besuch deiner Kurzgeschichte gezählt und später in Relation zu den Gesamtbesuchen von Typeer gesetzt. Daraus wird dein Gewinnanteil berechnet. Vom Gesamtgewinn auf Typeer bekommen alle Autoren (je nach Besucheranzahl) bis zu 50% der gesamten Werbeeinahmen (also nicht nur von den Werbeeinahmen, die durch dein Thema entstanden sind).

Also, folgendes Beispiel zur Verständlichkeit:

Ausgangssituation

  • Kurzgeschichte XYZ hatte 50.000 Besucher
  • die Webseite Typeer hat 400.000 Besucher und 100 EUR eingenommen.
Berechnung
  1. 50% von den Werbeeinnahmen werden ausgeschüttet, also 50 EUR (50% von 100 EUR) an alle Autoren.
  2. 50.000 Besucher auf deiner Kurzgeschichte von 400.000 entspricht einen Anteil von 12,5%
  3. 12,5% von 50 EUR = 6,25 EUR bekommst du von Typeer
Nach geschätzten Informationen hat die Seite gute 700 Besucher am Tag und nach ihren Angaben im Monat circa 90 EUR für Autoren ausgeschüttet. Bei einem 30-Tage-Monat und einer Besucherzahl von 1000 Besucher auf den eigenen Kurzgeschichten verdient man ganze 4,28 EUR, vorausgesetzt man schafft 1000 Besucher in einem ganzen Monat - ist schon eine beachtliche Summe...



Ziemlich unlukrativ, wenn du mich fragst. Du musst erst mal auf den Betrag kommen - denn Typeer zahlt erst ab dem 5. Euro aus - und bisher nur auf deutschen Konten. Was ich auch etwas dreist finde, ist, dass die Webseite bei "Über uns" mit einem Beispiel von 5000 EUR Einnahmen im Monat rechnet, so dass sie auf einen monatlichen Verdienst auf 37,50 EUR kommen... wenn's klappt, ist das zwar toll, aber sehr sehr sehr unwahrscheinlich! Da ist es wahrscheinlicher durch seine Texte von einem Verlag angenommen zu werden oder bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb zu gewinnen, würde ich behaupten.

Damit du erfolgreich bist, musst man natürlich versuchen, viele Besucher auf Typeer zu locken - hierfür gibt es auch schon einen Artikel: http://www.typeer.de/thema/Besucherzahl-erhoehen/ :D Kräftig klicken, Jungs und Mädels!

debruma

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6

Donnerstag, 6. Januar 2011, 22:39

Sagen wir es mal so: dagegen, dass jemand klein anfängt und anfangen muss, ist wenig einzuwenden.

Wenn sie sich als Leseportal - wenn ich das richtig einschätze geht es mehr Richtung 'Sachtexte' denn Belletristik - etablieren und sich zu einem gewissen Standard hoch arbeiten, ist es immer noch besser als nichts. Online Literatur findet heuer wohl hauptsächlich in Blogs und ein paar Foren wie Leselupe statt - und die sind, von Ausnahmen abgesehen - unentgeltlich. Umsonst. Für Lau. Nothing. Die Ehre.

Die Frage ist: lässt sich mit online-Projekten überhaupt Geld verdienen (für Autoren) und wenn, dann wie?

Der Versuch ist es wert - und zu wem der Schuh passt, warum nicht? Es gibt bedenklicheres im Netz.

Btw.: selbst in großen Publikumsverlagen ist der (das?) Salär deutlich geringer, als viele glauben. Bevor man mit Belletristik Geld verdient, dauert es viele Leser.

Gruß debruma

Fabi

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7

Donnerstag, 6. Januar 2011, 23:26

Die Frage ist: lässt sich mit online-Projekten überhaupt Geld verdienen (für Autoren) und wenn, dann wie?
Natürlich!

Viele lassen sich ihre Arbeit bezahlen. Das Internet rauscht nur so von Angeboten. Schau dich um, und du wirst ein Angebot als Werbetexter, Blogger etc. finden, und dafür Geld bekommen. Und das ist mit Sicherheit mehr (und bestimmt auch seriöser/einmaliger), als Typeer. Manche haben eben nicht das Können, die Zeit oder Lust selbst etwas zu schreiben. Da bezahlen sie lieber andere Leute dafür.

debruma

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8

Freitag, 7. Januar 2011, 09:58

Tschuldige Fabi, ich habe mich unpräzise ausgedrückt:

Ich meinte rein literarische Onlineprojekte, wie Portale, 'Zeitschriften', belletristische Blogs, etc. Die haben außer Werbung m.E. noch keinen überzeugenden kommerziellen Weg gefunden.
Oder irre ich mich?

"Auftragsarbeiten" sind ein anderes Blatt, ein anderes Thema, die sollten freilich mehr einbringen als Typeer :whistling:


Gruß
d.

Fabi

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9

Freitag, 14. Januar 2011, 18:08

Ich meinte rein literarische Onlineprojekte, wie Portale, 'Zeitschriften', belletristische Blogs, etc. Die haben außer Werbung m.E. noch keinen überzeugenden kommerziellen Weg gefunden.
Oder irre ich mich?
Hm... mir fällt spontan nichts ein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Typeer die einzige Möglichkeit ist. Gibt es denn nicht solche Seiten, wofür man für's Rezensieren bezahlt wird? Pro Rezension einen speziellen Betrag? Im Hinterstübchen habe ich da tatsächlich etwas... aber auch das habe ich verworfen, da es nicht lohnenswert gewesen schien.

Aber mal ehrlich: Würdest du so viel Aufwand für ein paar lausige Cents betreiben? Dann arbeite ich doch irgendwo ehrenamtlich oder bringe meine Texte auf Webseiten ein, die mir besser gefallen als Typeer - welche ich dann auch noch im Lebenslauf erwähnen könnte.

debruma

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10

Dienstag, 18. Januar 2011, 15:21

Hm, das führt jetzt richtig weit, wenn man das von allen Seiten betrachten will - vor allem, da ich nicht pro und nicht kontra bin. Ich finde die Seite nicht bedenklich, aber auch nicht 'wahnsinnig spannend und unbedingt usw.'

Also: Es gibt genug Leute, die Texte ins Netz stellen, ohne einen Cent dafür zu sehen. So gesehen sind wenige Typeer-Cents schon mal immerhin etwas. Vorallem wenn man darauf aus ist, dass die Seite wächst und vielleicht mal eine Art Nachschlagewerk/Zeitschriftensammelsurium/Ratgeber/wasweißichnichtnochwasalles wird, die jeder kennt und jeder drin rumwühlt. Das muss aber wachsen, weshalb man der Idee nicht jetzt vorhalten kann, dass sie noch keinen Kohl fett macht.

ABER: Ich glaube nicht, das dies etwas wird. Denn das größte Handicap bei solchen Idee ist, die Qualität zu sichern. Kein Leser mag sich durch Müll wühlen und wo jeder einfach so einstellen kann, wonach ihm ist, da ist immer auch ne Menge Müll.

Würde ich da mitmachen? Nö. Aber ich kann mir vorstellen, dass es manch einem gefällt. Zumindest dubios kommt es mir nicht daher - das ist ja schon mal was :whistling:

mit Gruß
debruma

Fabi

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11

Dienstag, 18. Januar 2011, 16:13

Auch wenn die Seite prächtig wächst: Das Geld verteilt sich letztendlich auf mehrere Schreiber. Im Durchschnitt wirst du gleich schlecht, wenn nicht gar schlechter behandelt/ausgezahlt.

Man muss nicht mal einen sinnvollen Artikel schreiben. Wählst du einen richtigen Titel und einige gute Keywords in deinem Text, die die Nachfrage der Sucher von Google mitten ins Schwarze trifft, hast du am Tag dementsprechend viele Klicks. Da gehen wissenschaftliche, Anspruchsvolle arbeiten unter. Es bedient nicht das Mainstreampublikum. Insofern wirst du in eine Richtung gelenkt, was du schreiben musst, damit du Erfolg hast.

Willst du Geld machen, dann lohnt sich das nicht. Auch wenn es ein paar wenige Cent sind: Auszahlung erst ab 5 EUR. Dann würde ich lieber meinen eigenen Blog eröffnen und dort Werbung schalten.

Fabi

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12

Montag, 24. Januar 2011, 17:22

Ich habe mal etwas genauer in Google nachgeforscht. Tatsächlich gibt es da Leute zu geben, die mehr als 4 EUR verdient haben. *Hmm* Äußerst merkwürdig. Mich würde mal echt interessieren, was denn ein aktiver Schreiber von Typeer zu diesem Konzept sagen würde.

Oder mag es vielleicht jemand aus unseren Reihen ausprobieren...? Ich zweifle weiterhin um die Möglichkeit ein paar Euro im Monat dazuzuverdienen - trotz des rundum guten Feedbacks. Siehe: http://www.ciao.de/typeer_de__7999917

Ich habe mich doch nicht verrechnet? ?(

13

Samstag, 29. Januar 2011, 15:12

Ich bin da nach wie vor skeptisch... vielleicht auch einfach nur deswegen, weil ich immer noch nicht genau durchblickt habe, wie das System läuft.
Die mangelnde Transparenz der Website hierzu trägt auch in großem Maße dazu bei.

Was ich von dem von dir verlinkten Erfahrungsbericht halten soll, weiß ich nicht... woher weiß ich, wer den geschrieben hat?
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debruma

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14

Montag, 14. Februar 2011, 11:28

Ich habe jetzt nochmal mit Hirn an reingeschaut - hing mir noch nach, das Thema.



Ob die Seite jetzt koscher ist, ist von außen nicht zu sagen. Die
Grundidee leuchtet mir ein, die Bedingungen sind fair (dazu sag ich
nachher noch was) - aber ob und wie die Jungs ihre Zahlen offen legen
und es nachvollziehbar ist, ob die Auszahlung korrekt erfolgt oder
nicht, dass steht in den Sternen. Keine Ahnung.



Ich seh das so: eine Mitgliedschaft kostet einen nichts außer Arbeit.
Die können nur gut Werbung schalten (und damit verdienen), wenn sie gute
Autoren/Texte gewinnen - und das wiederum funktioniert nur dann, wenn
man zumindest nicht allzu unfair ist.



Was spricht dafür:



a) ich habe nirgends einen Hinweis gefunden, dass Typeer die Rechte an
den Texten haben will oder auf ein Unikat besteht, o.ä.. D.h. Artikel
können sekundär verwertet werden.

b) das Konto läuft immer weiter, d.h. wenn sich jeden Monat nur ein paar
Cent ansammeln, ist das kein Problem. Die verfallen ja nicht. Sobald 5
Euro voll sind, kann man sie sich auszahlen lassen. Und wenn man
austritt, wird einem auch ein kleinerer Betrag ausgezahlt.



Wie gesagt, ich weiß jetzt auch nicht, ob die brav abrechnen, aber von der Idee her, habe ich nichts einzuwenden.



Lohnt sich das?



Wenn man exklusiv dafür schreibt wohl kaum. Weil ja nur Kleckerbeträge
zusammenkommen. Die Miete bringt das nicht ein. Aber wer sowieso nen
Artikel über Waschmaschinen, Hundefutter, einen Bericht über seinen
letzten Urlaub oder einen Kurzkrimi verfasst hat und wer weiß wo
rumliegen im Netz, der kann ihn zusätzlich bei Typeer einstellen und
schauen, was passiert.

Vielleicht sind das in einem Jahr nur 2 Euro und im nächsten 3 - aber was soll es?



Contentagenturen zahlen (so ich richtig informiert bin) zwischen einen
und fünf Cent pro Wort. Da kannst du ganz schön tippen, bis du ein Glas
Nutella beisammen hast. Wichtiger ist aber: das ist einmalig. Verkauft
und fertig. Egal ob der Artikel gut oder schlecht, erfolgreich usw. ist.



Typeer bietet die Möglichkeit der Mehrfachverwertung (das heißt, du
kannst deinen Artikel immer noch wo anders unterbringen, wenn du Lust
dazu hast) und wenn dein Kochrezept über Jahre nachgefragt wird, dann
kleckern sich auch jeden Monat ein paar Cents für dich zusammen.



Klar ist Zeitungen austragen wesentlich lukrativer. :cursing: Da braucht man nicht drüber streiten.

Ob man halt mit einem eigenen Blog besser verdient, hängt jetzt wieder vom Blog, vom Thema, vom Autor usw. ab. Wer es drauf hat, wird sicher genau diesen Weg gehen.

Typeer ist m.E. für zwei Sorten Autoren interessant:

a) für den 'Profi' (oder Vielschreiber), der hier schlicht Mehrfachverwertung betreibt. (5 Euro exklusiv sind nix, aber 5 Euro nebenbei, für etwas was ich eh habe - fällt unter Kleinvieh und Mist)
b) die Hobbyautoren, die einfach Freude dran haben, Rezensionen, Meinungen und was weiß ich zu verfassen und die die 30 Cent als Anerkennung mitnehmen.

Die Zweiten werden in der Mehrheit sein.


*

Meine Skepsis geht eher dahin, ob der Plan aufgeht ... d.h. sie werden
nur Leser gewinnen (und die brauchen sie, weil sonst keine Werbung),
wenn sie auch Qualität bieten.



schneeweiße Grüße

debruma

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15

Dienstag, 15. Februar 2011, 01:39

Also um es kurz zu machen:

Finger blutig schreiben für 5 Euro?!

Wo muss ich unterzeichnen- ein Traum wird wahr! ;-)

debruma

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16

Dienstag, 15. Februar 2011, 13:17

Ja, spotte du nur.
Wart mal ab, wenn du deinen ersten Roman draußen hast. Dann rechne Euro/Wort aus. Vor Steuern.

Fabi

Administrator

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17

Dienstag, 15. Februar 2011, 16:09

Ich finde es nachvollziehbar, wenn man auf diese Weise "sowieso" geschriebene Texte veröffentlicht. Aber andererseits total ärgerlich, weil man damit diese Webseite bedient, ohne, dass diese was machen. Man kann nun argumentieren, das ist beim Arbeitgeber auch so: Man bedient die Firma für ein paar Cent - und das zu keinem guten Leistungs/Auszahlungsverhältnis -, aber da ist das was anderes. Man verdient damit schließlich sein Lebensunterhalt und nicht ein paar Cent.

Denn diese paar Cent, die man mit Typeer macht, zerstören für mich diesen "Textinternetmarkt" und leitet die Leute dazu, mehr Bullshit zu produzieren, Copyrights zu verletzen und nun auch beim schreiben kommerziell zu denken. Das spiegelt sich auf die Leser ab. Gute Bücher werden (aus meiner Sicht) erst gut, wenn sie nicht aus vorwiegend kommerziellen Gründen geschrieben werden! Nun aber wieder das Argument: Ja, aber Fabi, man schreibt doch erst einmal nicht für Typeer. Ja, das stimmt, auch hier wieder ein ABER: Ist denn nicht der Wille da, mehr zu schreiben? Und dann wären wir wieder im Kreislauf: Bullshit kommt raus!

Ich hoffe ich argumentiere nicht zu sehr kleinkariert. Mir fehlt eben Erfahrung in dem Gebiet, um meine Ausrede direkt voraus zu schicken. ;)

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