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Fabi

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Vorname: Fabian

Lieblingsgenre: Thriller & SciFi

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1

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:57

Uhrenwerk Orange - Stanley Kubrick

###################### I N H A L T ######################

"A Clockwork Orange" ist ein Film von Stanley Kubrick, erschienen im Jahre 1971. Als der Film erschien geriet er ziemlich schnell unter heftiger Kritik zwecks den gewalttätigen Inhalten und "Fetischismus".

Der Kinofilm, meist mit Fisheye-Objektiven gedreht um einen besonderen Effekt zu erzielen, wurde wegen der zuvor erwähnten Gewalt verboten, aber nach dem Tod von dem Regisseur wieder an die Öffentlichkeit gebracht. Neben den erwähnten Objektiven hatte der Regisseur sich sehr Mühe gegeben den Film in den Perfektionismus zu treiben: Es wurden für manche Szenen duzende Kameraperspektiven aufgenommen um das bestmögliche Endergebnis zu erzielen. Selbst die Schauspieler mussten teilweise körperliche "Schäden" erleiden, vorallem die Augen... jeder, der den Film gesehen hat, weiss, was ich meine. ;)

Ob das nun dem Regisseur gelungen ist, bleibt eine andere Frage: Der Film steht noch immer unter heftiger Kritik, sinnfrei Inhalte über Gewalt & Sex zu vermitteln, so manch Kritiker.
Ein Film hat es geschafft Gesellschaftskritisch zu werden: Der in der Zukunft handelnden Film basiert auf einem Buch (Titel ebenso "A Clockwork Orange" bzw "Uhrenwerk Orange"), in diesem es um Alex und seine kriminelle Gang geht (siehe Bild), die meist unter Medikamente vollgedröhnt Gewalttaten begehen um an Geld zu kommen/Spaß zu haben. Alex, der Anführer der Gruppe, wurde von den eigenen Mitgliedern verstoßen und als Resultat von der Polizei während einer weiteren Tat erwischt, für die er nun büßen muss... ein verlockendes Angebot außerhalb des Gefängnis nimmt er wahr und schafft sich dabei aber nun sein eigenes Grab. Alles wird schlimmer, als es zuvor war.

Die Frage(n), wo Wille des Menschen anfängt, was es mit Gewalt auf sich hat und inwiefern die Politik seine Finger im Spiel hat kann nun jeder anhand des Films beantworten. Er ist eine Erfahrung wert - und so auch für mich:


###################### M E I N E.. M E I N U N G ######################

Ich finde, dass A Clockwork Orange vom Stil her sehr gewöhnungsbedürftig ist: Vom Stil her verrückt, und von der Kameraführung bis hin zum Ton finde ich ihn nicht wirklich zeitgemäß, aber da darf man sich nicht wundern... er wurde ja nicht im 21 Jahrhundert gedreht. ;) Er war dennoch sehr unterhaltsam, eine Erfahrung wert, stellenweise echt Spannend, man merkte der Verfilmung aber an, dass es eine Verfilmung ist: Stellenweise dachte man, die Schauspieler lesen ihre Dialoge vom Buch ab. Ein paar Wörter entsprechen einem sehr starken "damaligen" Jugendslang, man muss also aus dem Kontext herausfinden, was die Wörter bedeuten könnten.

### Fazit:
Ein bedeutender SciFi-Klassiker, der fast schon zur Allgemeinbildung zählt und in unserem Leben meist in den Medien auftaucht. Ihn zu sehen ist kein unbedingtes Muss, aber ich denke man sollte als Leser ihn wenigstens gesehen haben. Das Buch werde ich auf jeden Fall nachlesen.



2

Mittwoch, 13. Januar 2010, 23:20

Hallo Fabi,

danke, dass du diesen Film vorgestellt hast... ich habe ihn vor ungefähr 25 Jahren das erste Mal gesehen und sehe ihn immer wieder gerne. *pkorn*
Dieser Film ist fantastisch und ich würde ihn als Klassiker bezeichnen. Ich liebe diese bizarre Szenerie!
Als Hauptthema sehe ich das Problem, wohin Gehirnwäsche führen kann.

Absolut herausragend finde ich übrigens Malcolm McDowell. :thumbup:

Außerdem möchte ich an dieser Stelle nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass die Geschichte mit dem Schriftsteller einen berühmten Vorgänger hat... der von mir sehr verehrte Conrad Ferdinand Meyer hat sie bereits achtzig Jahre vor Burgess in seiner Ballade Die Füße im Feuer verarbeitet - ein Unterschied: Meyers Prota erkennt schon früher als Alex De Large, wo er hingeraten ist.
Diesen Text einzustellen würde den hier gegebenen Rahmen sprengen... doch ich möchte ihn euch dennoch nicht vorenthalten.
Lest ihn bitte hier...

vlg
CC

edit:

Nachdem ich mich die Tage mit jemandem über den Film unterhalten habe, habe ich mit Schrecken feststellen müssen, dass ich oben großen Stuss geschrieben habe... natürlich weiß Alex, wo er ist, als er zum Haus dieses Schriftstellers kommt *doofy* (OMG... es ist tatsächlich wohl schon etwas länger her, dass ich den Film das letzte Mal gesehen habe :whistling: )... der Hausherr erkennt ihn erst später, nämlich...

Achtung Spoiler (Text zum Lesen markieren)

als Alex in der Badewanne sitzt und das Lied "Singin´ in the Rain" singt, welches er auch in der Tatnacht gesungen hat

Spoiler Ende
ich lebe in meiner eigenen Welt -
das ist in Ordnung... man kennt mich dort.